Demonstration gegen Rechtsextremismus, Hass und Hetze

Dem Aufruf von "Bunt statt Braun" sind in Forchheim circa 2000 Menschen gefolgt. Gemeinsam lehnten sie sich gegen Fremdenfeindlichkeit und damit auch gegen die AfD auf. Wir freuen uns über die hohe Beteiligung und waren natürlich auch dabei.

Neuer Vorstand auf Neujahrsklausur gewählt

Auf der Neujahrsklausur des Kreisverbandes wurde am 6. Januar 2024 in Eggolsheim ein neuer Kreisvorstand gewählt.

Auf dem Bild in der Mitte seht ihr Malte Gallee - unseren jüngsten Deutschen Abgeordneten im Europaparlament.

Malte Gallee war zu Besuch beim Zukunftshaus in Forchheim, für welches Mitgründerin Klara Günther gestern in Bayreuth vom Umweltminister mit dem Grünen Engel ausgezeichnet wurde.

Er sprach zum Thema Kreislaufwirtschaft und über die anstehende Textilverordnung. Auch die bereits verabschiedete Regelung für Batterien und deren Recyclingfähigkeit war im Gespräch.

Wusstet ihr, was der Begriff Abfallhierarchie bedeutet?

Abfallhierarchie gewichtet die Problemstellungen, die in den Kreislauf gebrachte Produkte bei ihrer Entsorgung energetisch verursachen. TOP ist es, wenn überhaupt kein Müll entsteht. Falls das sich nicht vermeiden lässt, sollte ein Produkt wiederverwendet werden können. Das sieht z.B. die neue Batterieverordnung der EU vor. Akkus in E-Autos, die die notwendige Leistung nicht mehr erbringen, werden dann zu Speichern für Solarmodule umgebaut. Der ,Lifecycle’ des Produkts verlängert sich. An dritter Stelle der Hierarchie steht das Recycling von Stoffen und an vierter die energieintensive Form des Verbrennens. An fünfter Stelle die Deponie…

Die neue Batterieverordnung sieht folgendes vor: 

Die Europäische Union hat für die kommenden Jahrzehnte ein wichtiges neues Ziel: die Verbesserung der Kreislaufwirtschaft, die Nachhaltigkeit von Produkten und Prozessen und die Unterstützung des europäischen technologischen Fortschritts im Batteriesektor. Zu diesem Zweck hat sie beschlossen, eine neue Verordnung mit dem Namen EU Battery Regulation (Europäische Batterieverordnung) einzuführen, um eine klare Richtung für einen Rechtsrahmen für Batterien in Europa vorzugeben, der die Nachhaltigkeit der gesamten Wertschöpfungskette langfristig gewährleisten kann.

- Andrea Hecking

Wasser ist Leben – und Wasser schafft Leben, es sichert sogar Existenzen. Davon überzeugte sich MdL und Fraktionsvorsitzender der Grünen / Bündnis 90 Ludwig Hartmann in der vergangenen Woche selbst in der Großen Kreisstadt Forchheim in Oberfranken. Hier findet schon seit Jahrhunderten die Traditionelle Wiesenbewässerung Anwendung, inzwischen ein immaterielles Kulturerbe auf Bundesebene und angehendes Weltkulturerbe der UNESCO. Die Wiesenwässerung wird händisch von Wässernden durchgeführt, die im Landkreis Forchheim noch selbst milchviehbesitzende Landwirte sind und von den sicheren Wiesenerträgen in den trockenen Sommermonaten auf den sonst stark durchlässigen und trockenen Böden profitieren. Gleichzeitig wird durch die Wässerungen der Grundwasserspiegel angehoben, wovon wiederum die Trinkwasserversorgung Forchheims profitiert. Durch die vielfältigen Grabensysteme kann im Hochwasserfall Wasser in die Wässergräben geleitet werden und die Stadt Forchheim vor Hochwasser schützen. Damit wird auch die Daseinsvorsorge gesichert. Neben diesen Ökosystemdienstleistungen profitiert auch die Artenvielfalt von den Feuchtwiesen. Die Gräben sind dabei Korridore und bieten Fischen und Amphibien den nötigen Schutz und Lebensraum. Die über den Wässerwiesen entstehende Verdunstungskühle kühlt die Umgebungstemperatur um bis zu 4°C ab, die wiederum an tropischen Hitzetagen eine Abkühlung mit sich bringt. Die in ausreichendem Maße mit Nährstoffen und Wasser versorgten Böden binden Kohlenstoff und leisten somit einen Beitrag zum natürlichen Klimaschutz.

Von allen diesen Dingen konnte sich Ludwig Hartmann bei seinem Besuch von Herrn Oberbürgermeister Dr. Kirschstein und Wassermanagerin der Stadt Forchheim, Julia Schrade, überzeugen lassen. Dabei besichtigte Hartmann zunächst das Wasserwerk der Stadtwerke Forchheim und ließ sich von Herrn Christian Sponsel, dem Technischen Geschäftsführer der Stadtwerke Forchheim, die Technik erklären. In den Wässerwiesen schilderten wässernde Landwirte die Technik des Wässerns und den hohen Stellenwert für ihre eigene Existenz, denn dabei beruht alles auf seit Jahrhunderten existierenden Wasserrechten, und funktioniert in Kooperationen mit Kraftwerksbetreibenden und den Stadtwerken Forchheim. Alles gipfelte zuletzt darin, dass Ludwig Hartmann selbst Hand anlegen durfte und in der Schauwässerung der Stadt Forchheim selbst einmal die „Kunst“ des Wässerns durchführen durfte – selbstverständlich in Gummistiefeln und per Hand!

 

Austausch

Letzten Donnerstag haben wir die Gelegenheit bekommen, die Laufer Mühle bei Adelsdorf zu besuchen. 

Hierbei wurden unter der Anwesenheit von drei Bewohner:innen und der Geschäftsführung Themen rund um die Anliegen und Belange der Einrichtung besprochen. 

Vor Ort waren unsere Forchheimer Kandidat:innen gemeinsam mit Uschi Sowa, der Direktkandidatin für den Landtag in Bamberg und den Direktkandidat:innen aus Erlangen-Höchstadt Dr. Monika Tremel und Manfred Bachmayer. 

Die soziotherapeutischen Einrichtungen sind in ihrem Konzept in ganz Deutschland einzigartig, denn unter der Geschäftsführung von Michael Thiem unterhält die Laufer Mühle viele Sozialbetriebe im Umkreis. 

Menschen mit abgeschlossener Suchttherapie werden hier mithilfe von verschiedenen Therapieformen dabei unterstützt, ein geordnetes und glückliches Leben zurückzuerlangen. 

Ein großer Bestandteil desResozialisierungsprozesses ist hierbei die Arbeit, die die Klient:innen sowohl in der Einrichtung selbst als auch in den eigens für die Klient:innen geschaffenen Betriebe verrichten. 

Seit der Gründung im Jahr 1990 sind Betriebe im Garten- und Landschaftsbau, im Industriebereich und im Medienbereich zum Bestandteil dessen geworden. Ebenso wie die Errichtung von mehreren „KreisLauf-Kaufhäusern“ dient dies der Eingliederung der Klient:innen in den Arbeitsmarkt und bringt gleichzeitig einen großen Mehrwert für die gesamte Region. 

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt hierbei eine große Rolle, da zum Beispiel Altkleiderspenden von zwei der Klientinnen sortiert, gereinigt und in die Kaufhäuser verbracht werden, wo sie dann wieder in den Umlauf kommen.

Neben der Nachhaltigkeit ist auch der Aspekt der Selbstversorgung Teil des Konzeptes. So gibt die Einrichtung ihren Klient:innen Werte und erweiterte Verständnisse mit auf den Weg, die die eigenen Erfahrungen vergrößern sollen.

So dient die hauseigene Bäckerei nicht nur dem Zweck der Selbstversorgung der Bewohner:innen, sondern schafft somit auch Arbeitsplätze und dies auch über die Therapiedauer hinaus. 

Ebenfalls produziert die Bäckerei, die wir bei unserem Austausch besuchen durften, auch die Backwaren für das zentral gelegene Café in Adelsdorf, welches ebenfalls Teil der Laufer Sozialbetriebe ist.

Wir konnten uns bei unserem Besuch selbst davon überzeugen, dass der ganzheitliche Ansatz, den die Laufer Mühle verfolgt, für viele Klient:innen sehr erfolgversprechend ist. Das Vertrauen, dass in die Bewohner:innen gesetzt wird und die positiven Erfahrungen und Erfolgserlebnisse, die sie aus den verschiedenen Maßnahmen ziehen können, tragen offensichtlich sehr zu einer erfolgreichen Suchttherapie bei. 

Dieses Vertrauen zeigt sich auch in dem Angebot, während und nach der Therapie eine zweijährige Ausbildung zum Soziotherapeutischen Assistenten zu machen. Hier werden die angehenden „Sucht-Expert:innen“ durch didaktische, inhaltliche und praktische Schulungen dazu befähigt, selbst in der Suchthilfe unterstützend tätig zu werden und mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen Süchtige zu unterstützen. 

Dieser IHK-Lehrgang bewährt sich schon lange in der Praxis und die Grünen fordern, dass diese Art von Ausbildung mehr Anklang und Anerkennung findet.

Feier zur Sommersonnenwende mit unseren Kandidat*innen und Lisa Badum

Die Sonne steht hoch am Himmel, die Tage sind lang und warm - es ist Zeit, den Sommer zu feiern! Wir, insbesondere unsere vier Landtags- bzw. Bezirkstagskandidat*innen, laden euch gemeinsam mit Lisa Badum herzlich zu unserem Sommerfest zur Sommersonnwende ein, um gemeinsam einen unvergesslichen Abend zu verbringen.
Die Details der Veranstaltung sind wie folgt:

Datum: Freitag 23. Juni Beginn: 18 Uhr
Ort: Rothenhof 6, 91349 Egloffstein 

Wir haben eine großartige Band engagiert, die uns mit sommerlichen Klängen und mitreißender Musik begeistern wird.
Da wir die Wetterbedingungen nicht vorhersehen können, haben wir für den Fall von schlechtem Wetter vorgesorgt. Eine gemütliche Scheune steht uns als Alternative zur Verfügung, sodass wir das Fest trotzdem feiern können. Regen wird uns nicht davon abhalten, fröhlich zu sein! 

Für euer leibliches Wohl ist ebenfalls gesorgt. Es wird eine Auswahl aus verschiedenen, auch vegetarischen, Currys geben und Getränke werden natürlich auch vor Ort käuflich erhältlich sein. Falls Allergien vorliegen, würden wir euch bitten, uns vorab Bescheid zu geben.
Bitte denkt daran, Besteck und Teller selbst mitzubringen, um Müll zu vermeiden und unseren ökologischen Ansätzen treu zu bleiben. 

Um die Planung zu erleichtern, bitten wir euch, euch für das Sommerfest anzumelden. So können wir besser abschätzen, mit wie vielen Teilnehmern wir rechnen dürfen. 

Bitte meldet euch hierzu bis zum Freitag den 16.06, über die Email-Adresse
die.gruenen_mara.schmitz@web.de
an. 

Veranstaltung zur geplanten Novelle des Gebäudeenergiegesetzes mit MdB Lisa Badum

Ort: Kindergarten St. Johannis Datum: 10. Juni 2023 Zeit: 19:30 - 21:00 Uhr

Am vergangenen Samstagabend fand im Kindergarten St. Johannis eine Veranstaltung zur geplanten Novelle des Gebäudeenergiegesetzes statt. Die Veranstaltung wurde von der Bundestagsabgeordneten Lisa Badum initiiert und bot interessante Einblicke in die Machbarkeitsdaten des geplanten Gesetzes.

Zu den eingeladenen Experten gehörten Physikprofessor Hundhausen von der FAU und der Energie- und Wärmeberater Dipl.-Ing. Werner Hirmke. Professor Hundhausen präsentierte Daten, die zeigten, dass nahezu alle Gebäude mit bis zu 65% erneuerbarer Energie beheizt werden können. Eine gute Dämmung, die nicht teuer sein muss, ist dabei eine wichtige Voraussetzung. Als Beispiel wurde ein großer Spitzboden genannt, der für nur 50€ pro Quadratmeter so effektiv gedämmt wurde, dass keine Wärme aus dem Altbau mehr nach oben entweichen konnte. Durch Investitionen in die Dämmung der Schwachstellen von sanierungsbedürftigem Bestand, die mit Hilfe einer Wärmebildkamera leicht zu finden sind, ist es möglich auch Räume in älteren Gebäuden mit Luftwärmepumpen zu beheizen. Die Investitionen für eine solche liegen, entgegen gängiger Behauptungen, im 4-stelligen und keineswegs im 6-stelligen Bereich, erklärte der Wissenschaftler.

Im Anschluss an den Vortrag über die technische Machbarkeit und Finanzierbarkeit erläuterte MdB Lisa Badum die Notwendigkeit des neuen Gebäudeenergiegesetzes: „Der Gebäudesektor ist nach wie vor für 38% des CO2-Ausstoßes in Deutschland verantwortlich“, so Badum. Während skandinavische Länder nach der großen Ölkrise in den 70er Jahren aktiv an der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen im Gebäudebereich gearbeitet haben, wurde dies in Deutschland versäumt, und man verließ sich stattdessen auf die günstigen Gaspreise. Angesichts der aktuellen Verschärfung der Lage durch den Ukrainekrieg ist nun leider sehr schnelles Handeln erforderlich. Denn, was häufig von der Opposition in der Diskussion um das Gesetz unter den Tisch gekehrt wird, ist die Tatsache, dass der steigende CO2 Preis in den kommenden Jahren eine unvorhersehbare Preissteigerung beim Heizen verursachen wird. Ein wichtiger Grund, warum wir nun “proaktiv tätig werden müssen“, sagt Badum.

Außerdem war es der grünen Bundestagsabgeordneten wichtig aufzuzeigen, dass das in Planung befindliche Gesetz kein Verbot von Pellet- oder Hackschnitzelheizungen vorsieht. Es wird aber entscheidend sein, wo das Holz herkommt. Holz, dessen sich die Forstwirtschaft ohnehin entledigen muss, z.B. wegen Schädlingsbefall, kann natürlich als erneuerbare Energiequelle genutzt werden, solange Feinstaub- und CO2-Grenzwerte eingehalten werden.

Energieberater und Wärmepumpenexperte Hirmke betonte abschließend, dass Investitionen in erneuerbare Energien am Haus im Durchschnitt nach 10 Jahren amortisiert sind. „Danach verdienen Sie dann einfach nur noch Geld,“ sagt Diplomingenieur Hirmke. Die Diskussion im Anschluss an die Vorträge konnte kritische Stimmen beruhigen, da viele Berichterstattungen zum Gebäudeenergiegesetz teilweise falsch oder irreführend sind. Niemand wird gezwungen, sofort seine Heizung auszutauschen. Im Gegenteil, es sollen Anreize geschaffen werden, um sich möglichst schnell von den volatilen Preisen auf dem Wärmenergiemarkt unabhängig zu machen.

MdB Lisa Badum und die geladenen Gäste konnten überzeugend vermitteln, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die Energiewende im Gebäudesektor mit vereinten Kräften anzugehen. Durch den Abend führte Martin Distler, Direktkandidat für die Grünen im Landtagswahlkampf. Auch die Landtagslistenkandidatin Andrea Hecking sowie die beiden Kandidierenden für den Bezirk, Inge Pütz-Nobis (Direktkandidatin) und Johannes Mohr (Listenkandidat), waren anwesend.

Wässerwiesen in Franken

Die Fränkischen Wässerwiesen auf dem Weg zur Anerkennung als UNESCO - immaterielles Kulturerbe

Über die Wässerwiesen, nicht nur in Franken, könnt Ihr Euch über diesen Link informieren.

Podiumsdiskussion zur Mobilität rund um die Gräfenbergbahn

Aufruf der Aktion gegen Rechtsextremismus

Hier findet Ihr/finden Sie zum Unterschreiben eine Unterschriftenaktion der Aktion gegen Rechtsextremismus in der Metrolpolregion Nürnberg.

Unser Ortsverband bekommt Zuwachs: OV Eggolsheim-Hallerndorf

Bei der heutigen Sitzung in Hallerndorf haben wir beschlossen uns zu vergrößern. Gemeinsam mit den Hallerndorfer Mitgliedern bilden wir in Zukunft den OV Eggolsheim-Hallerndorf. Wir freuen uns auf viele gemeinsame politische Aktivitäten im Regnitz- und Aischtal.

Grüne gründen Ortsverband Trubachtal

Bundestagskandidatinnnen beglückwünschen neuen Vorstand

Die politische Landschaft im Trubachtal wird bunter. Am Samstag hat sich im Gasthof zur Post ein neuer Ortsverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN für die Kommunen Pretzfeld, Egloffstein und Obertrubach gegründet. 

Ins neue Vorstandsteam wurden Annika Falk-Claußen, Dr. Patrick Grasser und Peter Stodolka gewählt. Dr. Patrick Grasser, der mit seiner Familie seit 2013 in Affalterthal lebt, habe schon immer eine „grüne Seele in seiner Brust“. Er betonte, dass grüne Politik mehr sei als „über den Biber an der Trubach zu sprechen“, ihm gehe es um Nachhaltigkeit auf unterschiedlichen Ebenen. Er kritisierte, dass die Erweiterung der Kita Elmar Egloffstein im Dezember auf „skandalöse Weise“ gekippt worden ist, obwohl umsetzbare Pläne vorlagen. Er wünscht sich, dass künftig im Gemeinderat nicht nur über Listen der Ortsteile, sondern gemeinsam für die Marktgemeinde Ideen entwickelt werden und dass nicht nur im „eigenen Mikrokosmos gedacht, sondern die Perspektive geöffnet wird.“ Auch Annika Falk-Claußen, die in Egloffstein aufgewachsen und vor zweieinhalb Jahren aus NRW wieder in ihren Heimatort zurückgekehrt ist, hat die politische Diskussion um die Kita-Erweiterung dazu gebracht, Mitglied der Grünen zu werden. Sie möchte sich dafür einsetzen, dass Egloffstein eine familienfreundliche Kommune bleibt, dass die Interessen der Familien ernst genommen werden und vor allem Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht wird. Sie möchte auf Themen wie drohende Altersarmut hinweisen und sich dafür einsetzen, dass das Radwegenetz im Trubachtal ausgebaut wird. Peter Stodolka, der in Fürth geboren und der Liebe wegen vor 35Jahren nach Hundshaupten gezogen ist, war lange „traditioneller SPD-Wähler“, die ihm aber zu viel „das Heute verwaltet und mit einem Bein im Gestern steht“. So sei er vor zwei Jahren den Grünen beigetreten. Der private Kirschen- und Apfelbauer wünscht sich einen Transformationsprozess, dass „aus Vielfalt Innovation entsteht“, um auch auf kommunaler Ebene etwas zu bewegen.

Glückwünsche für den neuen Vorstand kamen von der Kreisvorsitzenden Barbara Poneleit sowie von der Bundestagsabgeordneten Lisa Badum, die im Wahlkreis 236 erneut kandidiert. Sie hatte Egloffstein erst vor wenigen Wochen besucht, um sich über die aktuelle Situation in der Kita Elmar zu erkundigen. Sie freut sich, dass es eine Gemeinde ist, in die junge Familien ziehen, weil es noch „intakte gesellschaftliche Strukturen“ gibt, weil man sich „gegenseitig über die Schulter schaut“. Sie wünscht sich, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiterhin möglich sei und freut sich, dass die Grünen sich nun mit einem eigenen Ortsverband dafür einsetzen, dass der Ort sowie das ganze Trubachtal weiter lebenswert bleibt. 

Auch Susanne Bauer aus Pegnitz, die Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 237, unterstützte den neuen Ortsverband und wünschte dem Team vor Ort, sich für Themen einzusetzen, „wofür ihr brennt“. Ihr liege der demografische Wandel in ihrem Wahlkreis am Herzen, da viele Jüngere aus den ländlichen Gebieten wegziehen und Ältere, die sich die Großstädte wie München nicht mehr leisten könnten, nach Oberfranken ziehen. Sie möchte sich einsetzen für eine ausreichende Hausarztversorgung und dafür kämpfen, den Pflegenotstand zu beenden. „Man darf dabei nie die Menschenwürde vergessen“, so Bauer, die gemeinsam mit Lisa Badum am Samstag, 24. Juli, den Wahlkampfauftakt im Trubachtal begeht. Ab 17 Uhr gibt es unter dem Motto „Grün, Bier & Musik“ gute Brotzeit, Musik von „Boxgalopp“ auf dem Brauereihof vom Nikl-Bräu in Pretzfeld. 

 

Radwege im Landkreis Forchheim Bestandsaufnahme, Ziele und Wege

Hier zum Download des adfc-Dokuments:

Gute Straßen für alle !

Es ist uns gelungen: die drittstärkste Kraft im Kreistag stellt die dritte Vertreterin des Landrats

Die grüne Kreistagsfraktion hat sich fast verdoppelt.

Europa - nur mit Grün

Die GRÜNE JUGEND in der Forchheimer Fußgängerzone

Annika, Janina, Nicolai - zweite Reihe Marco und Simon

Die GRÜNE JUGEND Forchheim hat sich gegründet

Im Rahmen ihrer ersten Mitgliederversammlung hat sich die GRÜNE JUGEND für Stadt und Landkreis Forchheim am 24. Februar 2019 gegründet. Der Vorstand, bestehend aus der Sprecherin Janina Schick, dem Sprecher Simon Rösch, der Schatzmeisterin Annika Schnell und dem politischen Geschäftsführer Nicolai Prechtel geht motiviert in die bevorstehende politische Arbeit.    Mehr »

Grüne Positionen für den Landkreis Forchheim

Ökologisch

  • Dekarbonisierung

  • Ausbau alternativer Energieträger, auch der Windkraft; Regionale Wertschöpfung durch dezentrale Energieerzeugung; Bürgerbeteiligung und Genossenschaftsprojekte
  • Ausbau des ÖPNV

  • ausreichend Park and Ride und Park and Bike; Vernetzung und Taktverdichtung von Bus und Bahn
  • Erhalt bestehender Straßen vor Natur zerstörendem Neubau

  • keine Ostspange; keine Prestigeobjekte
  • Weiterer Ausbau des Radwegenetzes

Sozial

  • bezahlbaren Wohnraum schaffen

  • sozialen Wohnungsbau stärken; Baulücken schließen Soziale und ökologische Kriterien bei Ausschreibungen
  • Fusion der Kliniken

  • Erhaltung der Arbeitsplätze; Auflösung der Service GmbH mit Überführung in den TVöD
  • Flüchtlinge

  • stärkere Unterstützung der Gemeinden und der Ehrenamtlichen bei der Integration; Transparenz bei der Anmietung von Flüchtlingsunterkünften, genügend Ausbildungsplätze

Zukunftsorientiert

  • Natur schätzen – ökologische Vielfalt stärken

  • FFH-Gebiete besser schützen; Blühflecken gegen Insektensterben; Flächenfraß entgegenwirken; Förderung der ökologischen Landwirtschaft
  • Ländliche Gemeinden unterstützen

  • medizinische Versorgung und Dorfladen vor Ort; Flächendeckendes Breitband-Internet; Schulstandorte erhalten
  • Geschlechtergerechtigkeit im Landkreis

  • Bedarfsgerechter Ausbau von Krippen- und Kindergartenplätzen; mehr Frauen in Führungspositionen bei Landkreis und Gemeinden
  • Metropolregion Nürnberg

  • engere Zusammenarbeit mit Stadt und Landkreis Erlangen

Glaubwürdig

  • Verlässlichkeit statt leerer Versprechungen

  • seriöse Kostenplanung bei Baumaßnahmen;
  • Allgemeinwohl statt Einzelinteressen

  • Für Eure/Ihre Spenden:

    SO SCHMECKT DIE FRÄNKISCHE SCHWEIZ

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